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Ein Rassekätzchen zieht ein...

 

Vorwort

Sie haben sich für eine Rassekatze entschieden, beachten Sie bitte das jede Rasse eine besondere Pflege braucht, lassen Sie sich von Ihrem Züchter über Unverträglichkeiten, Fellpflege und Haltung genau informieren.

Es wird sehr häufig gesagt: „Katzen sind Einzelgänger." - diese Aussage ist schlichtweg falsch!

Nur wenige Katzen leben gern dauerhaft allein, die meisten Katzen mögen und brauchen teilweise sogar die Gesellschaft von Artgenossen.
Am besten nimmt man daher zwei Kitten gleichzeitig auf oder behält es sich vor, später noch einen Artgenossen dazu zu holen, sobald man merkt, dass dem vorhandenen Kitten ein Artgenosse fehlt.

Bei Wurfgeschwistern/ gleichaltrigen Kitten, müssen Sie zudem auf die rechtzeitige Kastration achten, damit die beiden nicht ungewollt für Nachwuchs sorgen! Aber auch bei zwei Katzen aus verschiedenen Würfen und/ oder verschiedenen Alters ist es wichtig, sie ihrem Alter entsprechen rechtzeitig kastrieren zu lassen.

Eine Kastration ist ab dem 6. Lebensmonat bei Katzen und Katern zu empfehlen. Dies sollten Sie zeitnah mit Ihrem Tierarzt besprechen.


Weitere Infomationen rund um die Kastration Ihrer Samtpfote finden Sie ebenfalls auf dieser Homepage.


Kosten einer Rassekatze:

Neben den Anschaffungskosten der Katze kommen auch noch die Kosten für Kratzbäume, Schlafplätze,  Spielzeug, Futter, Futter-  und Trinknäpfe, Katzentoiletten und Streu hinzu.

Auch die Tierarztkosten sollten eingerechnet werden:
Jährliche Impfungen, regelmäßige Entwurmung, Floh- und Zecken-Vorsorge. Ferner sollten Sie immer eine finanzielle Rücklage haben, falls die Katze mal krank wird.



Die Katze zieht ein:

Bevor Sie das Kitten vom Züchter abolen, stellen Sie bitte Futter und Trinknäpfe sowie Katzentoilette (gefüllt), Kratzbäume und Schlafhöhlen auf.

Wenn Sie die Transportbox öffnen, werden die wenigsten Kitten gleich raus spazieren. Sie schauen erst mal vorsichtig in die Runde. Lassen Sie den Kitten die Zeit, die sie brauchen!
Zwingen Sie das Kitten niemals dazu, aus der Transportbox raus zu kommen und setzen es direkt zwanghaft in die Katzentoilette (dieser Fehler wird sehr oft gemacht, die Kleinen sind dann ganz verstört und verbinden die Katzentoilette und die Transportbox dan oft mit etwas schlechtem).
Nach einiger Zeit wird sich das Kitten langsam von selbst raus trauen und sich umsehen. Einige tapsen gleich neugierig drauf los, andere verstecken sich erst mal unter/hinter dem Sofa. Auch hier gilt: niemals das Kitten aus seinem Versteck hervor ziehen! Wenn es sich sicher fühlt und nicht bedrängt wird, kommt es von alleine raus - das eine früher, das andere später.

Sobald das Kitten von selbst aus der Transportbox gekommen ist, können Sie vorsichtig den Kontakt zu ihm aufnehmen und es danach kurz in die Katzentoilette setzen, damit es weiß, wo es diese bei Bedarf findet.

Vermeiden Sie es jedoch das Kitten ständig anzulocken und zu streicheln, das kleine wurde gerade aus seinem gewohnten Heim und von seiner Mama bzw. Familie getrennt und braucht Zeit, um sich einzugewöhnen. Wenn das Kitten sich die Umgebung angesehen hat, kommt es irgendwann von ganz alleine, um die neuen Menschen um sich herum zu begutachten.



Ernährung:

Kitten sollten in den ersten 12 Lebensmonaten wirklich hochwertiges Kittenfutter bekommen, je nach Entwicklung Ihres Kittens können Sie dann ab dem 8. - 13. Lebensmonat auch auf hochwertiges Erwachsenenfutter umsteigen.

Gewöhnen Sie es immer langsam an neues Futter/ andere Futtersorten, damit es nicht zu Magenverstimmungen und/ oder Durchfall kommt!
Am Anfang mischen Sie immer etwas von dem neuen Futter (Bsp. Erwachsenenfutter) unter das bisherige Futter (Bsp. Kittenfutter). Erhöhen Sie täglich die Menge des neuen Futters und reduzieren es um die gleiche Menge des bisherigen Futters.

Die Futter und Trinkgefäße (wie auch die Katzentoilette) müssen täglich gereinigt werden, sodass die Tiere immer Zugang zu frischen Futter und Wasser haben.



Fütterung:

Welches Futter das richtige ist, hängt vom Alter und den damit verbundenen Bedürfnissen Ihrer Samtpfote ab. Katzenbabys benötigen anderes Futter als bsp. "Senioren" über acht Jahren.

Hier gilt es, auf die richtige Zusammensetzung zu achten. Auch die Aktivität des Tiers ist ausschlaggebend für Art und Umfang der Nahrung. Ein kletterlustiger Wirbelwind darf mehr fressen als eine gemütliche Schlafmütze. Gerade Kitten sollten in den ersten 7 - 8 Lebensmonaten uneingeschränkten Zugang zum Futter (Trockenfutter) haben, damit sie immer und gleichmäßig gut versorgt sind.

Achten Sie immer darauf, dass es Ihrer Katze gut geht, denn gelangweilte oder gestresste Tiere fressen auch dann, wenn sie eigentlich gar keinen Hunger haben – die Folge ist häufig Übergewicht.
Lassen Sie Ihren Liebling auch ruhig mal für sein Fressen "arbeiten", indem er es sich beim Spielen verdient. Das schafft Abwechslung und Bewegung.

Sofern das auf Sie zutrifft, servieren Sie Nassfutter stets bei Zimmertemperatur – nie direkt aus dem Kühlschrank!

Eine Katze richtig füttern, bedeutet auch, einen festen Fressplatz einzurichten, an den sie sich gewöhnen kann. Wählen Sie hierfür einen ungestörten Ort, an dem sich die Katze sicher fühlt.
Die Näpfe sollten stets sauber sein. Über Futter- oder gar Spülmittelreste rümpfen insbesondere wählerische Samtpfoten die Nase. Selbstverständlich darf auch der Wassernapf nicht fehlen.



Impfungen:

Wenn Sie das Kitten holen wurde es bereits vom Züchter Grundimmunisiert, diese Impfungen sollten jährlich aufgefrischt werden.

Weitere Infomationen rund um das Thema Impfungen finden Sie ebenfalls auf dieser Homepage.


Entwurmung:

Die
Entwurmung einer Wohnungskatze sollte alle 3 - 4 Monate durchgeführt werden. Außerdem sollte eine Katze vor jeder Impfung, sowie nach einem Flohbefall neu entwurmt werden.


Lebensraum der Katze:

Der Lebensraum einer Katze findet nicht nur auf einer Ebene statt, Katzen lieben es zu klettern und vor allem lieben sie es sich das Geschehen aus der Höhe anzusehen. Bieten Sie Katzen keine verschiedenen Ebenen an, werden sie sich die Ebenen selbst schaffen und auf Regale Schränke usw. austoben (dabei geht auch häufig was zu Bruch). Ganz wichtig sind auch viele Versteckmöglichkeiten, sowie Kuschelhöhlen und natürlich der Fensterplatz von dem aus Sie Vögel usw. beobachten können.

Katzen brauchen natürlich auch viele Kratzmöglichkeiten, sind nicht genügend Kratzbäume, Kratzbretter usw. vorhanden nehmen sie sich auch gerne das Sofa oder die Tapeten.



Erziehung:

Katzen sollten zuerst lernen auf Ihren Namen zu hören, dieses bekommt man recht schnell hin am, besten bei der Fütterung und bei der Gabe von Leckerlis.

Wenn Kitten an Polstern und Tapeten kratzen nehmen Sie das Kitten umgehend dort weg und sagen mit erhobener Stimme „Nein„. Sollte es häufiger vorkommen, dann können Sie auch laut in die Hände klatschen. Die Katze wird mit dem lauten und unangenehmen Geräusch die unerwünschte Handlung verbinden und es irgendwann unterlassen. Irgendwann reicht es dann auch aus, wenn Sie nur noch das „Nein„ sagen.

Gerade am Anfang der Erziehung Ihrer Samtpfote sollten Sie jedoch auch darauf achten, nicht allzu oft hintereinander "Nein" zu sagen. Dadurch lernt Ihre Katze früher oder später nur, Sie und das, was Sie sagen "auszublenden" und wird dadurch erst recht nicht auf Sie hören.

Am allerwichtigsten ist jedoch, dass Sie direkt vom ersten Tag an klare Regeln festlegen, was Ihr Kätzchen darf und was nicht und das Sie diese Regeln auch konsequent einhalten! Kitten sind allesamt niedlich und zuckersüß, vorallem, wenn sie einen dann auch noch so lieb anschauen. Sie dürfen sich davon aber nicht beeinflussen lassen. Denken Sie immer daran: Ein Verhalten das bei einen Kitten lustig & niedlich ist, kann bei einer Ausgewachsenen Katze schnell nervig & störend werden. Es würde nicht verstehen, warum es anfangs etwas dürfte und plötzlich nicht mehr. Also unterbinden Sie unerwünschte Verhalten sofort.

Aber denken Sie immer daran: Katzen kann man nicht mit Gewalt erziehen!



Beschäftigung:

Auch Katzen müssen beschäftigt werden, sie lieben den Kontakt zu Ihren Menschen. Es reicht ihnen nicht, wenn man ihnen ab und zu mal über den Kopf streichelt, auch sind sie ungern alleine. Durch Clickertraining kann man den Katzen niedliche Kunststücke bei bringen z.B. apportieren,
außerdem gibt es tolle Geschicklichkeitsspiele für Katzen, die man auch ganz leicht selber bauen kann (Anleitungen dafür gibt es im Internet).

Achten Sie darauf, dass Ihre Samtpfote keinen Zugang zu gefährlichen Dingen/ Gegenständen, wie z.B. Folie, Schnüren und Kabeln oder auch zu Ihren Pflanzen hat. Das kann unter Umständen äußerst gefährlich, im schlimmsten Fall sogar tödlich für die Katze sein!

Weitere Infomationen rund um giftige und ungiftige Pflanzen
finden Sie ebenfalls auf dieser Homepage.

 
Schlusswort

Ich wünsche Ihnen viel Freude an und mit Ihrem neuen Familienmitglied.

Bei Fragen und / oder Problemen wenden Sie sich jederzeit an mich, ich stehe Ihnen gern mit Rat und Tat zur Seite!